Ein bewusster Umgang mit Biene und Natur
Glückliche Bienen
Das Wohl unserer Bienen steht bei uns an erster Stelle und stets vor dem maximalen Honigertrag
Artgerechte Bienenhaltung
Wir versuchen unsere Bienen möglichst artgerecht zu halten. Dazu gehört es, dass Bienen ihrem natürlichen Bautrieb nachgehen und eigene Waben aus Bienenwachs bauen dürfen (Naturwabenbau). Vorgegossene Bienenwaben, die niemals mit der Qualität der Bienen vergleichbar sind, oder gar Waben aus Plastik nutzen wir nicht. Wir achten darauf, unsere Bienenvölker möglichst selten zu stören und verzichten auf unnötigen Stress durch Wanderung an einseitige Nektarquellen. Deshalb gibt es bei uns keinen Sortenhonig, sondern das was die Natur an unserem Standort zu bieten hat.
Mit Honig durch den Winter
Bei jedem Bienenvolk ernten wir nur einmal im Jahr Honig und plündern nie den gesamten Vorrat. So bleibt genügend Honig für den Winter. Den benötigen die Bienen, um gesund zu bleiben und stark ins nächste Frühjahr starten zu können. Nur im Notfall müssen wir einzelne Völker unterstützen und füttern sie mit Bio-Rübenzucker auf.
Long live the Queen
Eine Unsitte, die verboten werden sollte, ist das Abschneiden der Flügel der Königin, damit diese nicht mehr den Bienenstock verlassen kann. Selbstverständlich tun wir das nicht. Bienen dürfen sich bei uns durch ihren Schwarmtrieb natürlich vermehren. Genauso wenig selektieren wir auf Honigertrag oder Sanftmut, denn dazu müssten wir unproduktive Königinnen „ersetzen“. Auch unproduktive Königinnen und Völker dürfen bei uns weiterleben. Genauso verzichten wir auf das schneiden von Drohnenbrut, den männlichen Bienen, die sich, faul wie sie sind, nicht am Sammeln von Nektar und Pollen beteiligen.
Du möchtest die Honigbiene und unsere ökologische Betriebsweise unterstützen? Dann kannst du jetzt Bienenpate werden.
Unser Qualitätsanspruch
Respekt gegenüber der Honigbiene und ihren Produkten
Standorte
Die Wahl unserer Standorte nehmen wir sehr ernst, denn da wo die Bienen fliegen, dort sammeln sie auch. Deshalb achten wir auf naturnahe oder ökologisch bewirtschaftete Flächen und meiden Monokulturen, sowie besonders stark gespritzte Flächen wie Rapsfelder oder Obstplantagen im Flugradius der Bienen.
Kleingärten, wie wir sie beispielsweise an der Wilhelmsburg oder in Böfingen finden, haben sich als eine gute Alternative zu Standorten auf dem Land herausgestellt. Besonders glücklich sind wir über unseren Standort am Naturschutzgebiet Leipheimer Moos und unser neues Bienenhaus im Langenauer Ried.
Schonende Verarbeitung und Beste Zutaten
Wichtig für die Honigqualität sind gesunde Bienen, ein ausgezeichneter Standort und eine schonende Verarbeitung durch den Imker.
Unseren Bio-Honig verarbeiten wir möglichst schonend, um Qualität und Geschmack zu erhalten. Je mehr ein Honig verarbeitet wird, desto flacher schmeckt er. Daher verzichten wir darauf, den Honig zu erhitzen oder wertvollen Pollen und Propolis aus dem Honig zu filtern. Honig ist ein Naturprodukt und wir wollen, dass er wieder genauso schmeckt. Im Sommer bedeutet das, direkt von der Wabe ins Glas und auf den Frühstückstisch.
Aber nicht nur beim Honig setzen wir uns selbst hohe Ansprüche an die Qualität. Auch für unsere Honig-Mixe, für die wir Bio-Honig mit natürlichen Zutaten verfeinern, verwenden wir nur hochwertige Zutaten in Bio-Qualität.
Nachhaltigkeit
Leave nothing but footprints!
Der verschwenderischen Umgang und die Ausbeutung unserer limiterten Resourcen für den schnellen Profit darf so nicht weiter gehen. Wir müssen uns der langfristigen Konsequenzen unseres Umgangs mit der Natur bewusst werden.
Damit auch zukünftige Generationen in einer halbwegs intakten Umwelt leben können, kann jeder Einzelne einen Beitrag dazu leisten und sei er noch so klein.
Deshalb schreiben wir bei uns NACHHALTIGKEIT groß und arbeiten im bestmöglichen Einklang mit unserer Umwelt.
Kein Plastik
Bei der Wahl der Materialien setzen wir wann immer möglich, auf Hersteller, die energie- und ressourcensparend, am Besten in der Region, produzieren.
Wir imkern in unbehandelten Holzbeuten und haben die obligatorische Plastikfolie unter dem Deckel durch öko-zertifizierte Leinen- und Jutestoffe ersetzt. Auch sonst kommt uns kein Plastik in den Bienenstock.
Unseren Honig füllen wir in Mehrweggläser ab und die Schraubdeckel bestehen nicht wie so oft aus Kunststoff, sondern aus recycling-freundlichem Weißblech. Die Etiketten für unsere Gläser werden emissionsarm in der Nähe von Ulm mit ökologischen Druckfarben auf Recycling- oder Graspapier gedruckt.
Dies sind nur einige Beispiele. Wir arbeiten stets daran, unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren und unsere Abläufe zu optimieren.
Mit dem Rad zu den Bienen
Wann immer möglich fahren wir mit unserem Lastenrad zu den Bienen oder liefern unseren Honig damit aus. Das ist zwar etwas anstrengender und dauert länger, aber macht auch mehr Spaß. Natürlich haben wir als Imker auch manchmal viel Equipment dabei. Dann müssen wir natürlich auch das Auto nehmen.
Leben, arbeiten und wirtschaften mit der Natur und nicht mehr länger gegen die Natur ist unser großer Lernprozess.
– Dalai Lama.




